Wissenschaft wirkungsvoll kommunizieren

Wissenschaft kommunizieren

Foto: Sivarajakumar Maharajan, Quelle: GDCh

Forschende sollen kommunizieren …

aber wie geht das eigentlich? Beim „31. Frankfurter Sonderkolloquium“ hatten Interessierte Gelegenheit, sich über grundlegende Fragen der Wissenschaftskommunikation kompetent zu informieren.

Das Programm zusammengestellt hatte die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), die auch moderierte. Initiator war ein Konsortium von verschiedenen Forschungsförderverbänden in Deutschland.

In vier Vorträgen boten Repräsentant:innen aus der Wissenschaftskommunikation Einblicke in das Warum und Wie des Kommunizierens wissenschaftlicher Arbeit, und zugehört haben nach Veranstalterangaben um die 300 Interessierte.

Diese hatten offensichtlich einen erheblichen Informationsbedarf, wie sich aus der regen Inanspruchnahme des F&A-Chats schließen ließ.

Diese Kommunikation, nämlich über den Chat, funktionierte sehr gut, ein großes Lob an die Vortragenden und die Moderation. Die schriftlichen Fragen wurde zügig und ausführlich beantwortet, die Diskussionsrunde kompetent geleitet.

Grundlagen, Zielgruppen, finanzielle Förderung und eine gelungene Umsetzung von Wissenschaftskommunikation waren die Themen der Vorträge.

 

Wie kommunizieren Chemiker am besten?

Übers Experiment natürlich. Wie das am wirkungsvollsten funktioniert, zeigte Eric Siemes, ein Fluoreszenz-Nanowissenschaftler, der sich auf Experimenteshows spezialisiert hat.

Das Experiment sei das beste Werkzeug, um Wissen begreifbar zu machen, erklärte Siemes. Es sei nicht abstrakt, und es transportiere Nachrichten.

Wie er das Konzept umsetzt, lässt sich auf auf visuellen Kanälen wie Youtube, Tiktok und interessanterweise angeblich sogar als Podcast („Experimente sind auch hörbar!“) bewundern.

Das 31. Frankfurter Kolloquium war lehrreich, unterhaltsam und in ihrer virtuellen Durchführung ein niederschwelliges Angebot, um sich kompetent über wichtige Elemente der Wissenschaftskommunikation für Forschende zu informieren.

Danke an die GDCh für die Konzeption und virtuose Moderation der Veranstaltung und an die Dechema für die Ausrichtung und konsequente Moderation des Chats.

Hoffentlich wird das virtuelle Format bei künftigen Veranstaltungen beibehalten!